Als die Playstation im Schrebergarten einzog

Der Schrebergarten, Ort für viele die sich in der akkurat bewirtschafteten Parzelle eine Zuflucht eingerichtet haben.

Spießbürgerliche Regeln gehörten in dieser Parallelwelt genauso zum Tagesgeschehen wie der obligatorische Bierkasten im Geräteschuppen. Ein typischer Schrebergärtner besitzt seine Laube meist mehr als 20 Jahre und ist um die 50 Jahre alt. Doch seit einigen Jahren findet ein Wandel statt.

Längst hat eine Reihe von Mittzwanzigern einen Teil der Schrebergärten in Beschlag genommen. Regeln werden nicht mehr so eng genommen, Hecken wachsen auch mal weit über die vorgegebene Höchstmarke, und in manchen Gärten lässt sich nicht eine einzige Möhre o.ä. in den Beeten finden.

Die Stadtgärten der Republik haben ihr verstaubtes Image abgelegt, seit die Play Station im Schrebergarten einzog.